Matjes im Restaurant Jungfernmühle in Berlin

Die Matjeszeit beginnt Anfang Juni.

Matjes in verschiedenen Variationen, von klassisch bis ausgefallen:
Matjes "Hausfrauen Art", Matjes mit Zwiebelringen und Bratkartoffeln, Matjes in Rotwein mariniert, mit einer Backobstsauce und Kartoffel-Meerrettichpüree oder mit gebutterten Basilikumerdbeeren und Kartoffelrösti.

  • Matjesfilet

Ein Matjes zu werden, ist das Beste, was einem Hering passieren kann - aber, nicht jeder Hering kann ein Matjes werden. Für Matjes braucht man die fettreichen Fänge im Frühsommer und "jungfräuliche" Heringe, die sich vor dem Laichen von eiweißreichem Plankton ernährt haben. Frisch gibt es diesen Fisch von Ende Mai bis Mitte Juli, dann gilt er als besondere Delikatesse.
Matjes enthält viele Nährstoffe, unter anderem Jod, Eisen, Kalzium und Magnesium. Um als richtiger Matjes zu gelten, muss der Fisch zwölf bis 14 Prozent Fett enthalten. Dieses Fett besteht aber größtenteils aus mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, sie halten die Zellen elastisch, wirken entzündungshemmend, sind günstig für den Cholesterinspiegel und den Kreislauf. Zusätzlich sorgen sie für eine gute Durchblutung.

Berliner Woche vom 13.Juni 2012

Artikel in der Berliner Woche

Matjeszeit in der Mühle

Die köstlichen Speisen werden im Restaurant Jungfernmühle auch im Sommergarten vor der Mühle serviert.

Bis zum Frühjahr 1980 war die etwa 1757 erbaute Holländermühle  noch in Betrieb und mahlte, elektrisch angetrieben, Korn. Heute beherbergt die Mühle ein wundervolles Restaurant,  das weit über Buckow hinaus ein Anziehungspunkt für Freunde der  deutschen Küche ist. Dabei legt Inhaber Michael Franke bereits  größten Wert auf Qualität beim Einkauf. Das verrät schon der  Blick auf die Schnitzelkarte: Franke verwendet für alle Schnitzel  ausschließlich das Saalower Kräuterschwein – eine echte Delikatesse  aus der näheren Umgebung. So kommt das saftige Fleisch der  weitgehend natürlich aufwachsenden Schweine, die sich auch  mit einer Vielzahl von Kräutern ernähren auf den Tisch in der Mühle.

Aber das ist noch längst nicht alles, was Franke zu bieten hat. In
seiner bodenständigen Küche findet man sogar noch
hausgemachte Schinkensülze mit knusprigen Bratkartoffeln,
natürlich ebenso Beelitzer Spargel und andere regionale
Spezialitäten.
Franke lässt sich eben immer etwas Besonderes für seine Gäste
einfallen und darf getrost als Hüter der deutschen Kochkunst bezeichnet
werden. So bietet er, gemäß den Jahreszeiten, saisonale Spezialitäten an. Zur Zeit stehen Matjes auf der Karte. Franke versteht es, nicht nur den Gaumen seiner Gäste  zu verwöhnen, sondern er weckt auch Neugier auf Kulinarisches.
Oder kennen Sie etwa Matjes mit Dörrobstsauce und  Kartoffel-Meerrettich-Püree oder Matjes im Rotwein-Kräutersud mariniert?
Das klingt nicht nur köstlich, sondern schmeckt auch umwerfend gut.
Wenn das ganze von dem freundlichen Personal im historischen
Mühlenambiente oder im Sommergarten vor der Mühle  serviert wird, kommt man zuweilen in Urlaubstimmung.

 

     
      Restaurant Jungfernmühle - Goldammerstr. 34 - 12351 Berlin - Tel.: 030 - 66 20 272